Winter – viel Zeit zum Schreiben

Es ist Winter und deshalb nicht nur „BEGIDA“ zu schulden, dass die Stadt momentan nicht eben vor Touristen überquillt. Ob und wie sehr sich allerdings die permanenten Demonstrationen auf den Dresden-Tourismus auswirken werden, zeigt sich spätestens in zwei Monaten an den Buchungszahlen für die Saison 2015.

Jedenfalls bleibt mir jetzt, wie in jedem Winter, endlich mehr Zeit zum Schreiben. Viel soll in diesem Jahr fertig werden. Die erste Hürde ist bereits genommen: Meinen Beziehungsroman „Die Regenmantelfrau“ habe ich überarbeitet und mit einem neuen Cover versehen. Der Roman wird in 14 Tagen als preiswertes eBook bei amazon/Kindle veröffentlicht. Warum? Weil der Buchmarkt sich rasant verändert. Wer mithalten will, muss neue Wege gehen mit viel Mut zur Veränderung.

Gut voran komme ich mit dem zweiten Buch meiner „Elisa-Trilogie“. Im Sommer bringe ich den Roman als eBook und Taschenbuch heraus – beides mit marktfähigen Preisen. Momentan arbeite ich an dem Kapitel, das auf dem Pirnaer Sonnenstein spielt. Dort hatte Ernst Gottlob Pienitz (der Bruder des im ersten Roman erwähnten Dresdner Doktor Pienitz) am 8. Juli 1811 die „Königliche Sächsische Heil- und Verpflegungsanstalt Sonnenstein“ gegründet. „Sie war die erste bedeutende staatliche psychiatrische Einrichtung Deutschlands, die sich ausdrücklich die Heilung von Kranken und nicht mehr nur deren Verwahrung zum Ziel gesetzt hatte.“ (Boris Böhm)

Zudem unterhielt Dr. Ernst Pienitz auf dem Sonnenstein eine lukrative Privatklinik, in der er wohlhabende Patienten behandelte. Und eben hier wird sich einer meiner Protagonisten einige Zeit aufhalten. Wer das ist und ob er von seinem Leiden geheilt wird – das verrate ich natürlich nicht. Etwas Spannung muss sein! Und spannend wird der zweite Teil auf jeden Fall.

 

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